Shattuckit – Stein des Monats Oktober
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Das faszinierende Blaugrün aus der Kupferwelt
Edelstein des Monats Oktober
Der Shattuckit gehört zu den eher seltenen Kupfermineralen und fällt vor allem durch seine intensiven blaugrünen Farbtöne auf. Von leuchtendem Türkisblau bis hin zu tiefem Blaugrün kann das Mineral eine beeindruckende Farbpalette zeigen.
Wie entsteht Shattuckit?
Shattuckit entsteht vor allem in der sogenannten Oxidationszone von Kupferlagerstätten. Dort reagieren kupferhaltige Minerale mit sauerstoff- und wasserreichen Lösungen. Unter diesen Bedingungen können sich verschiedene sekundäre Kupferminerale bilden – darunter auch Shattuckit.
Chemisch handelt es sich um ein Kupfer-Silikat-Hydroxid mit der Formel:
Cu₅(SiO₃)₄(OH)₂
Häufig tritt Shattuckit zusammen mit anderen Kupfermineralen auf. Besonders interessant sind Kombinationen mit Malachit, Chrysokoll, Azurit oder Quarz, die für abwechslungsreiche Mineralstufen sorgen.
Wo wird Shattuckit gefunden?
Benannt wurde das Mineral nach der Shattuck Mine in Bisbee, Arizona (USA), wo es erstmals beschrieben wurde. Bis heute zählt Arizona zu den bekannten Fundgebieten für Shattuckit.
Weitere Vorkommen gibt es unter anderem in Namibia, der Demokratischen Republik Kongo, Mexiko und anderen kupferreichen Regionen.
Farbe und Erscheinungsbild
Shattuckit kann als feinkörnige, faserige oder kompakte Masse auftreten. Besonders charakteristisch sind seine kräftigen blauen bis blaugrünen Farben.
Manche Stücke zeigen eine fast samtige Oberfläche, während andere mit Quarz oder anderen Mineralen verwachsen sind. Dadurch gleicht kaum eine Shattuckit-Stufe der anderen.
Shattuckit und Schmuck
Aufgrund seiner relativ geringen Härte von etwa 3,5 bis 4 auf der Mohs-Skala ist Shattuckit empfindlicher als viele klassische Schmucksteine. Deshalb wird er häufiger als Mineralstufe, Sammlerstück oder für dekorative Cabochons verwendet.
Bei Schmuck sollte entsprechend vorsichtig mit dem Material umgegangen werden, da es leichter zerkratzt oder beschädigt werden kann.
Interessant zu wissen
Der Name Shattuckit geht direkt auf seinen ersten bekannten Fundort zurück – die Shattuck Mine in Bisbee. Das Mineral ist damit ein schönes Beispiel dafür, wie Fundorte die Namen von Mineralen prägen können.
Bild und Text wurden teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.